Nachberichte 2024

2024

Nachbericht Sternritt beim RuFVS 2024

DSC 8150 2 bbAm Sonntag, den 05.05.24 fand der 42. Sternritt beim Reit- und Fahrverein Saarwellingen statt. Trotz bescheidener Wetteraussichten - denn für den Tag waren Regenschauer gemeldet - trafen ab 10 Uhr nach und nach unterschiedliche Reitergruppen ein. Insgesamt erreichten 81 Sternreiter das Reitgelände Auf der Höh`, welche alle herzlich über das Mikrophon durch den 1. Vorsitzenden Norbert Keusch begrüßt wurden.

Alle Reiter durften sich in das Gästebuch eintragen und erhielt hierfür kostenlos eine der beliebten Anstecknadeln. Diese werden in jedem Jahr neugestaltet und sind bei einigen Sternreitern zu echten Sammlerstücken geworden.

Kulinarisch wurden die Sternreiter und Besucher bestens versorgt. Neben Rostwürsten wurde auch Geschnätzeltes angeboten. Die Kuchentheke ließ keine Wünsche offen und erfreute sich großer Beliebtheit.

Eine Besonderheit war die Pferdewaage der Familie Wolmeringer (GreeHill Leweitzer und Pferdewaage), welche in diesem Jahr erneut den Sternritt besuchte. Die Anmeldung erfolgte vor Ort, wodurch zahlreiche Pferde auf der Waage ihren Platz fanden. Hier gab es einige Überraschungen, denn das tatsächliche Gewicht von Pferden zu schätzen, ist schwieriger als so mancher dachte.

Die beliebten Reiterspiele wurden auch in diesem Jahr von unserer Freizeitwartin Andrea Tosetto gerichtet. Diese hatte einen Parcours mit unterschiedlichen Geschicklichkeits- und Gelassenheits-Aufgaben zusammengestellt. Bei der gemeinsamen Parcoursbegehung ohne Pferde erklärte Andrea die einzelnen Stationen:

Los ging es mit einer Gasse, zum Vorwärts- und Rückwärtsrichten des Pferdes, währenddessen 3 Bälle in eine Schüssel geworfen werden mussten. Weiter ging es zum Poolnudel-Vorhang, durch den nicht jedes Pferd gehen wollte. Danach musste eine Matratze überquert werden und anschließend ein „Seitengang“ über einer Stange gezeigt werden. Durch den „Grill“ wurden einige Pferde vor eine besondere Herausforderung gestellt, ihre Beine punkt genau zu bewegen. Bei der nächsten Station musste vom Pferd aus Wäsche auf einer Wäscheleine aufgehängt und mit Klammern befestigt werden. Als letzte Aufgabe musste ein „Rappelsack“ mit dem Pferd transportiert werden und gleichzeitig ein Slalom hin und zurück absolviert werden. Auch hier konnte viele Pferde das Vertrauen in ihren Reiter beweisen. Wer bis hierhin alle Gelassenheits- und Geschicklichkeitsaufgaben bewältigt hatte, durfte nun schnell durchs Ziel. Denn in erster Linie zählten die Punkte der verschiedenen Aufgaben. Nur bei Punktegleichstand zählte auch die benötigte Zeit. Alle Teilnehmer hatten einen riesigen Spaß und feuerten sich gegenseitig an.

Platzierungen Geschicklichkeit:
1. Platz: Nicole Kremer mit Janosch 69 Punkte
2. Platz: Marie Meier mit Theseus 67 Punkte
3. Platz: Annika Hafner-Meyer mit Loki 64 Punkte (3:11 Minuten)
4. Platz: Michelle Kurz mit Bert 64 Punkte (5:29 Minuten)
5. Platz: Anna Schieber mit Rubin 53 Punkte

Anschließend ging es mit dem Fahnenrennen weiter. Hierfür standen auf der erst vor kurzem überarbeiteten Ovalbahn vier Tonnen mit Sand gefüllten Eimern und zwei Fahnen bereit. Es galt die Fahne der ersten Tonne per Pferd zur zweiten Tonne zu transportieren und dort in den Sand-Eimer zu stecken. Dann ging es weiter zur zweiten Fahne und diese musste in den Eimer der vierten Tonne platziert werden, bevor es dann zum Zieleinlauf ging. Für jede verlorene Fahne gab es 10 Strafsekunden. Denn am Ende galt: Der schnellste Reiter gewinnt. Auch dieses Spiel sorgte bei Teilnehmern und Zuschauern für große Begeisterung.

Platzierungen Fahnenrennen:
1. Platz: Annika Hafner-Meyer mit Loki 46,40 Sekunden
2. Platz: Ronja Krippner mit Soley 54,19 Sekunden
3. Paltz: Kathrin Grell mit Jör 55,07 Sekunden
4. Platz: Marie Meier mit Theseus 57,70 Sekunden
5. Platz: Kimberly Schallmo mit Annabelle 64,86 Sekunden

Entgegen den Wettermeldungen konnte lange Zeit die Sonne genossen werden. Erst am späten Nachmittag zogen dunkle Wolken auf und es gab einen kräftigen Regenschauer. Anschließend blieb es jedoch wieder trocken, sodass nahezu alle Sternreiter trocken zu Hause ankamen.

Herzlichen Dank an unsere Helfer und Kuchenspender an diesem Tag!

Autor: Marie Meier

Nachbericht:
Tageskurs „Physiotherapeutische Bodenarbeit und Sitzschulung“
mit Eileen Fenrich-Jopien

1000045600 sAm 14.04.2024 fand bei bestem Wetter auf dem Reitgelände "Auf der Höh" in Saarwellingen der Tageskurs „Physiotherapeutische Bodenarbeit und Sitzschulung “ mit Pferdephysiotherapeutin und Islandpferdetrainerin Eileen Fenrich-Jopien von Dressur mit Gangpferden statt.

Der Kurs begann um 09:00h mit einer Vorstellungsrunde. Insgesamt nahmen sechs Reiter-Pferd-Teams am Kurs teil. Zunächst stellten die Reiter sich selbst und ihre Pferde vor. Es wurden etwaige Verletzungen, Probleme und Handicaps besprochen sowie Schwierigkeiten, an denen gearbeitet werden sollte.

Auch Eileen stellte sich vor, erklärte ihre Arbeitsweise und gab den Teilnehmenden einen kurzen Überblick über den Verlauf des Tages.

Nach der Vorstellung ging es ans Eingemachte: Nacheinander stellten die Reiter ihre Pferde für eine Ganganalyse und Blickschulung vor. Die Analyse folgte dem Skript, das Eileen den Teilnehmenden im Vorfeld zur Verfügung gestellt hatte. Die Reiter sollten ihre eigenen Pferde analysieren während Eileen beratend zur Seite stand und die restlichen Teilnehmenden die Analyse verfolgten und ihre Gedanken miteinbringen konnten. So entstand ein reger Austausch. Die Pferde wurden im Stehen sowie in der Bewegung (Schritt, Trab) vorgestellt und untersucht. Zum Abschluss jeder Bodenarbeitseinheit erklärte Eileen den Reitern und ihren Pferden noch individuelle physiotherapeutische Übungen vom Boden, die die Reiter für ihre Pferde mit nach Hause nehmen sollten.

Nach einem leckeren Mittagessen im Clubheim auf dem Reitgelände ging es weiter mit den Reiteinheiten.

Auch hier arbeitete Eileen im Einzelunterricht und ging individuell auf die Bedürfnisse und Probleme der Pferd-Reiter-Paare ein. Sowohl Pferd, als auch Reiter wurden unter die Lupe genommen und Anregungen gegeben, welche Übungen in die tägliche Arbeit aufgenommen werden sollen. Die restlichen Teilnehmer verfolgten die Reiteinheiten, wobei Eileen ihr Vorgehen kommentierte und die Übungen erklärte.

Am Ende waren sowohl die Reiter, als auch die Pferde müde, aber zufrieden. Eileen hat uns allen neue Perspektiven und Denkanstöße für unsere Arbeit mitgegeben. Wir freuen uns auf weitere Kurse von und mit Eileen!

Autor: Julia Schu

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