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Es geht auch anders! Zeit zum Umdenken Liebe Islandpferdefreunde, Der Bericht der Saarbrücker Zeitung vom 13.09.07 ( Kindern Spaß am Reiten vermitteln /2.Jugendreitertag in Silwingen) gab uns Anlass, einige Reaktionen unserer Jugend auf der Landesverbandsmeisterschaft 2007 besser zu verstehen bzw. nachzuvollziehen. Wir alle wollen und müssen den Nachwuchs fördern. Denn wo stehen wir im Pferdesport ohne unsere Nachwuchsreiter und Reiterinnen?
Es hat sich in den letzten Jahren auch vieles für die Jugendförderung getan, seien es die einzelnen Vereine, die sich immer mehr für die Jugend einsetzen, die Kader der einzelnen Bundesländer und bei uns im Saar-Pfalz-Kreis nicht zu vergessen und wegzudenken Werner Behrends, der sich schon immer für den Nachwuchs eingesetzt hat und unsere Jugend hoffentlich noch viele Jahre zur Seite steht. Nicht zu vergessen die Eltern, die ihre Kinder mit Rat und Tat, Zeit und Elan unterstützen. Ihren Urlaub und die freien Wochenende in Turniere, Lehrgänge und weitere Veranstaltungen des Islandpferdesports eintauschen. Auf diesem Wege, ein Dank an alle, für die Unterstützung der Nachwuchsförderung. Dennoch ist es sehr schade, dass die Kinder, die sich mit viel Ausdauer und Elan auf die Turniere vorbereiten und dabei sind, auf einem der Höhepunkte in der Turniersaison, der Landesverbandsmeisterschaft Rheinland Pfalz-Saar, nur mit einem Schleifchen für die Sieger und Platzierten nach Hause geschickt werden. Eins sollte man dabei nicht vergessen, für den Nachwuchs ist ein Turnier, mit dem Titel Landesverbandsmeisterschaft etwas ganz besonderes. Dementsprechend war die Enttäuschung bei den Jüngsten nicht zu übersehen, zumal wir zum Glück auch andere Veranstalter haben, die uns zeigen, dass es auch anderes geht. Dort werden die Kinder und Jugendlichen mit vielen nützlichen und schönen Sachen rund ums Pferd belohnt, was die Sieger und Platzierten dann mit Stolz präsentieren. Meist haben diese Sachen auch noch nach Jahren einen besonderen Stellenwert. Oder ist es für einen Veranstalter und Helfer zuviel, einige Telefonate zu führen um Sponsoren für „Kleinigkeiten“ zu finden? (dies ist kein Vorwurf, nur eine Anregung) Ob der Pokal, der stolz im Wohnzimmer stehen muss oder Sachen zum täglichen Gebrauch. Täglich, wenn sie ihr Pferd mit der gewonnenen Bürste putzen, die gewonnene Trense anziehen, kommt die Erinnerung an diesen besonderen Tag. Fängt die Motivation nicht schon da an? Sollte man nicht öfter mal durch die Brille „Kinderaugen“ schauen? Wir glauben alle ( Eltern, Reitlehrer, Vereine, Veranstalter… ) können davon viel lernen. An was erinnern Sie sich aus Ihren Kinder- und Jugendjahren? Vielleicht an das Schleifchen, oder mehr an das babyblaue Halfter, die tolle weiße Gerte, oder die Tüte Leckerli die man als „Zwergnase“ auf dem Turnier gewonnen hat? !?!
Es ist Zeit zum Umdenken Mit dieser kleinen Anregung verbleiben wir K. und U. Fischer, V.u. M. Rebmann, F. Maus, T. Stollner, H. Breit, M. Klingels |
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